Nachbericht «Davidoff Tour Gastronomique» 2012 – erste Station in Weimar

«Davidoff Tour Gastronomique» mit Friedrich von Thun und Marcello Fabbri – es ist nicht genug zu wollen, man muss auch t(h)un

«Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.»

Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe passt zu allen Stationen der «Davidoff Tour Gastronomique», die 2012 zum fünften Mal stattfindet. Es passt zu dieser kulinarischen Entdeckungsreise, auf der Davidoff gemeinsam mit Jaguar Deutschland seine Gäste wieder viermal zu den besten Köchen des Landes entführt, es passt zu den großen Publikumslieblingen, die jedem Abend eine persönliche Note verleihen. Es passt zu dem charismatischen Cigarrenconnaisseur Zino Davidoff, denn er war der Inbegriff von Genuss und Lebensart und liebte es, mit Gefühl und Geist die schönen Momente des Lebens zu erfahren. Und es passt vor allem zu Sternekoch Marcello Fabbri und Friedrich von Thun, die im Anna Amalia im Hotel Elephant in Weimar die großen Dichter und Denker zeitgenössisch und mit viel Humor nach dem Goethe-Grundsatz servierten: «Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch t(h)un.»

Während der Mann aus Rimini Fagottini von Ricotta und Spinat mit Oktopus, Taggiasca Oliven und Kapern auftischte, brillierte der Grandseigneur der Schauspielkunst über die Kulturgeschichte der deutschen Küche mit Aussagen von Friedrich Nietzsche: «Aber die deutsche Küche überhaupt, was hat sie nicht alles auf dem Gewissen! Die ausgekochten Fleische, die fett und mehlig gemachten Gemüse, die Entartung der Mehlspeisen zum Briefbeschwerer.» Nach dem in mediterranen Brotcroûtons gegarten Lammkarree, dessen Qualität Fabbri dem benachbarten Jena zu verdanken hat (wie er überhaupt in 20 Jahren zu der der Überzeugung gelangt ist, dass Thüringen vom Lamm über den Spargel bis zur Erdbeere Exzellentes zu bieten hat), bediente sich von Thun der «Fasten»-Ansichten Martin Luthers, den es nach 1518 oft nach Weimar ins Kloster zog. Luther war der festen Überzeugung, dass die Fastenregeln von der katholischen Kirche erdacht wurden, um die Menschen zu unterjochen. Dies sei aber unbiblisch und nichtig, da Christus doch alle Nahrung rein gemacht hatte. Luther vertrat die Ansicht, dass gutes Essen und auch die geschlechtliche Liebe zur Natur der Menschen gehört: «Eine junge Frau, falls ihr nicht die seltene Gnade der Jungfräulichkeit zuteil geworden ist, kann einen Mann ebenso wenig entbehren, als essen, trinken, schlafen und sonstige natürliche Bedürfnisse. Und wiederum: auch ein Mann kann eine Frau nicht entbehren. Die Ursache liegt darin: Kinder zu zeugen ist der Natur ebenso tief eingepflanzt, wie Essen und Trinken.»

Die fünf Herren Luther, Goethe, Zino Davidoff, Fabbri und von Thun hätten sich sicherlich in puncto Genuss gut verstanden. Goethe war ein ausgeprägter Genussmensch in jeglicher Richtung und ging in seinen 57 Schaffensjahren in Weimar im Hotel Elephant ein und aus. Die liebevolle Hommage an den Dichter und Denker zeigt Marcello Fabbri, wenn er historische Gerichte aus der Goethe-Zeit interpretiert. «Ich bin aus Liebe zum Detail Koch geworden, denn Köche sind Künstler und Handwerker», sagt er. Sein Talent, das ihn über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt gemacht hat, hätte sicherlich auch das Wohlwollen der Mäzenin und Komponistin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach gefunden, deren benachbarte Bibliothek mit ihrem unschätzbaren Kunst- und Buchbestand nur eines der architektonischen Juwelen Weimars ist. Der Stadt der Dichter, Künstler, Intellektuellen und Staatsmänner mit ihren Kulturschätzen und Gebäuden der UNESCO-Welterbe-Liste, die 1999 Kulturhauptstadt Europas war, fühlt sich das Hotel Elephant in seiner 315-jährigen Tradition verpflichtet.

Wer als Friedrich Ernst Peter Paul Maria Thun-Hohenstein, adelshistorisch Graf von Thun und Hohenstein, im Juni 1942 in Kwassitz im Protektorat Böhmen und Mähren auf die Welt gekommen ist und nicht nur zur Elite der deutschen Schauspielergarde gehört, sondern auch viele Dokumentationen und Reisereportagen selbst produziert hat, den zieht Weimar geradezu magisch an. Der Tradition seiner Familie ist sich der Publikumsliebling bewusst: «Auch wenn man persönlich nichts dafür getan hat, dass man aus dieser Ecke kommt, aber wenn man sich für Geschichte interessiert und dann etwa in einer Chopin-Biografie liest, dass Chopin zu Besuch war bei der Familie von Thun und meiner Großtante einen Walzer widmete, berührt mich das schon.»

Für Friedrich von Thun ist Talent ebenfalls die Grundvoraussetzung für den Schauspielberuf: «Aber man braucht gerade in diesem Beruf viel Glück. Ich habe damals über mein Talent nicht nachgedacht. Ich wusste nur, dass ich Schauspieler werden wollte und hatte sehr viel Glück.» Ein Glück für alle Genießer, dass seine Lebenseinstellung so vortrefflich zur «Davidoff Tour Gastronomique» passt: «Ich habe es gern schön und gemütlich, ich schätze guten Wein, gutes Essen, eine gute Davidoff Cigarre, ich fahre Jaguar und ich schlafe gern in guten Hotels, ich mag Dinge, die das Leben ein bisschen verschönern.»

Die nächsten Stationen der «Davidoff Tour Gastronomique» 2012

29. April 2012
Hendrik Otto & Simone Thomalla
17 Punkte Gault Millau
Lorenz Adlon Esszimmer im Hotel Adlon Kempinski, Berlin

22. Juli 2012
Anibal Strubinger & Axel Milberg
17 Punkte Gault Millau
Restaurant Schwarzer Adler, Vogtsburg-Oberbergen

18. August 2012
Erik Brack, Johann Lafer und Norbert Niederkofler & Ulrike Folkerts und Katharina Schnitzler
15 Punkte Gault Millau
18 Punkte Gault Millau
15 Punkte Gault Millau
Restaurant Vier Jahreszeiten auf dem Traumschiff MS Deutschland

Preis: 220 Euro inkl. Aperitif, Gourmetmenu, Weine und Cigarren

Reservationen unter: gourmetdeutschland@davidoff.com / Telefon: +49 5223 163 220

Mehr Informationen auch unter www.davidoff.com.

Fotovermerk: Petra Stadler/Oettinger Davidoff Group (2)

Die «Davidoff Tour Gastronomique» steht im Zeichen des «Davidoff – The Good Life» und führt zu den großen Chefs Deutschlands. Die Events verbinden Kulinarik mit Kultur: Sterneköche servieren ein Gourmetmenü, und prominente Schauspieler gestalten mit Lesungen den kulturellen Teil. Große Weine und Davidoff Cigarren runden die Abende ab. Gemeinsam mit Jaguar veranstaltet Davidoff die Genusstour bereits zum fünften Mal, Stationen im Jahr 2012 sind Weimar, Berlin, Vogtsburg und Hamburg.

Pressekontakt:
Oettinger Davidoff Group
Corporate Communications
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Tel.: +41 61 – 279 36 36
Fax: +41 61 – 279 36 00
E-Mail: media@davidoff.ch
Internet: www.davidoff.com

Gourmet Connection GmbH
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(Presseinformation)


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